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  • 10.000 Laserlinks zwischen Satelliten hergestellt

    Satellitenkommunikation erreicht neuen Höchststand Backnang, 11.04.2018: Tesat-Spacecom hat mittels seiner Laser Communication Terminals (LCT) 10.000 Verbindungen zwischen Satelliten hergestellt. Die Satelliten übertragen durch die LCTs von...
  • Tesat feiert 10 Jahre Laserkommunikation im All

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  • Evolutionsschritt: Das LCT135 lernt dazu

    Das LCT135 ist mit seiner nur 135 mm schmalen Apertur das kleinste Terminal in der geostationären Umlaufbahn und innerhalb des Europäischen Datenrelaissystems „SpaceDataHighway“ die treibende Kraft. Im Rahmen des ESA ScyLight-Programms hat...
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  • Live: Launch von Sentinel-5P

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Sentinel-2A

Nachdem sich der erste von Airbus Defence and Space für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelte und gebaute Sentinel-2-Erdbeobachtungssatellit rund sechs Monate lang auf den Prüfstand hat stellen müssen, ist er jetzt fit für das Weltall.

Sentinel-2A wird die zweite dedizierte Satellitenmission sein, die im Rahmen des Copernicus-Programms gestartet wird. Copernicus ist ein operatives Gemeinschaftsvorhaben unter der Führung der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der ESA. Die Sentinels werden Fernerkundungsdaten des blauen Planeten für operative Schlüsseldienstleistungen im Bereich von Umwelt und Sicherheit zur Verfügung stellen.

1501xx Sentinel 2A fit2Sentinel-2 stellt den nächsten bedeutenden Meilenstein für die Fortführung des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus dar, an dessen Umsetzung Airbus Defence and Space federführend mitwirkt. Das Unternehmen ist Hauptauftragnehmer für fünf von sieben Sentinel-Missionen. Sentinel-2A ist auch mit einem Laserterminal von Tesat ausgestattet, das Daten im Rahmen des Europäischen Data Relay Systems EDRS zu geostationären Satelliten überträgt, die diese dann zum Boden senden. Dies gelang im November 2014 erstmalig, als Sentine-1A mit einem ähnlichen Terminal Daten an den Satelliten Alphasat übertragen hat.

In den Testanlagen der IABG in Ottobrunn bei München schickten die Airbus-Ingenieure Sentinel-2A über einen strengen „Hindernisparcours“, bei dem der Satellit lautstark über Lautsprecher „angefeuert“ (um die Schallbelastung beim Start zu simulieren) und gerüttelt und geschüttelt wurde (um die mechanischen Startbelastungen zu testen) und setzten ihn Hitze, Kälte und Vakuum aus (um die Umweltbedingungen im All zu simulieren). Auch das LCT wurde umfangreichen Tests unterzogen, darunter auch einem Trajektorien-Test, in dem die Pointing-Einheit des Terminals wie beim Einsatz im All geschwenkt wurde, so als ob sie sich auf einen geostationären EDRS-Satelliten ausrichtet.

Janice Patterson von der ESA sagte dazu: „Die optische Kommunikationsnutzlast ist sehr komplex und dieser erfolgreiche Test bestätigt uns in unserer Zusammenarbeit mit Tesat-Spacecom, die für das LCT und das Downlinksystem verantwortlich waren, sowie dem DLR, das zur Finanzierung beitrug und Airbus Defence und Space, die für Sentinel-2 federführend verantwortlich sind.“ 

Der rund 1,1 Tonnen schwere Satellit wird im April zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana) verschifft. Der Start des „Wächters“ mit einer Vega-Trägerrakete ist für Juni geplant. Sentinel-2A wird aus 786 Kilometern Höhe optische Bilder auf 13 Spektral-Kanälen mit einer Auflösung von 10, 20 oder 60 Metern bei einer Streifenbreite von 290 km – vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums – liefern. Diese Kombination ist in der Kategorie „optische Bilder“ noch nie da gewesen. Die Daten sollen vor allem in den Bereichen Landnutzung, Bodenversiegelung, Raumplanung, Feld- und Forstwirtschaft, Naturkatastrophen (Überflutungen, Waldbrände, Erdrutsche, Erosionen) und für humanitäre Hilfe genutzt werden. Umweltbeobachtungen in Küstenbereichen gehören ebenso zum Aufgabenspektrum wie Gletscher-, Eisund Schnee-Überwachung.

Mitte 2016 soll der baugleiche Sentinel-2B starten. Die beiden Satelliten werden die Erde in 100 Minuten umrunden und im Zusammenspiel die gesamte Landfläche unseres Planeten in weniger als fünf Tagen bildlich erfassen können.

IMAGE SOURCE: ESA (C.Wildner), ESA/ATG medialab