• Tesat auf Erfolgskurs

    Tesat verzeichnet steigenden Auftragseingang Weiterhin hohes Investitionsniveau für Forschung und Entwicklung Neuer CEO, Dr. Marc Steckling, rechnet mit 20 % Wachstum in den nächsten Jahren
  • Parts Agency for ORION's European Service Module

    Das European Service Module (ESM) Flight Unit 1, Teil des ORION-Raumfahrzeugs, wurde erfolgreich von Deutschland in die USA verschifft und ist nun bereit für seine „Hochzeit“ mit dem NASA Crew Vehicle im Kennedy Space Center. Nicht nur für die NASA, die ESA und Airbus ist das ein großer Erfolg, sondern auch für die Tesat Parts Agency: Als Subunternehmer von Airbus leitet Tesat die Coordinated Parts Procurement (CPPA) für das ESM, das einen relevanten Teil des neuen Multipurpose Crew Vehicle...
  • Laserkommunikationstechnologie von Tesat setzt neue Massstäbe

    Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit.
  • Deutsche Raumfahrtallianz setzt auf Technik aus Backnang

    Tesat-Spacecom verantwortet als Prime für die wissenschaftlich-technische Nutzlast und Verantwortlicher für den militärischen Repeater das Design, den Bau und die Verifikation zentraler Elemente der deutschen Raumfahrtmission „Heinrich Hertz“.
  • Kinderuni Forscherteam startet in neue Sphären

    Kinder der 3. und 4. Klasse für MINT-Fächer zu begeistern (also Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften) ist das große Ziel der neuen Aktion des Vereins für Kinder in Backnang: Unter dem Namen „Kinderuni Forscherteam“ treffen sich wöchentlich rund 15 Kinder für bis zu 2 Stunden im Technikforum Backnang, um so einiges über Technik, den Weltraum und viele andere spannende Forscherthemen lernen. Nach der Auftaktveranstaltung im Technikforum Backnang geht es nun durch die spannende Welt der...
  • Live: Launch von Aeolus

    Aladins Wunderlampe ist startklar: Nach 16 Jahren Vorbereitungszeit ist Aeolus nun “ready for take off”. Aeolus bringt 1,4 Tonnen Gesamtgewicht auf die Waage und trägt die Nutzlast “Aladin” (Atmospheric Laser Doppler Instrument), die auf dem Konzept von LIDAR (Light detection and ranging) basiert, einer dem RADAR verwandten Methode.
  • VDI-Nachrichten: Lichtgestalt

    Letztens hatten wir einen Redakteur der VDI-Nachrichten zu Besuch, der zum Thema Laserkommunikation und EDRS-C Recherchen anstellte und wissbegierig und neugierig unsere Experten auf Herz und Nieren ausfragte. Herausgekommen ist nun ein spannender und ebenso umfangreicher Artikel mit der Headline „Lichtgestalt“. Treffender hätte man ihn fast nicht benennen können.
  • Live: Launch 4 neuer Galileo-Satelliten

    Der Countdown für Tara, Samuel, Anna und Ellen neigt sich dem Ende zu: Nur noch 1 Stunde und 30 Minuten bis die vier neuen Galileo-Satelliten an Board einer Ariane 5 Trägerrakete in die Umlaufbahn geschossen werden. Kurz umrissen bildet das europäische Galileo-Programm das Pendant zum US-amerikanischen GPS und ist ein unabhängiges, globales Satellitennavigationssystem. Tesat-Spacecoms Anteil an den nun startenden Satelliten sind sogenannte Telemetry, Tracking, and Command (TT&C) Transponder,...
  • Tesat-Spacecom beteiligt sich am EU-Forschungs- und Innovationsprogramm...

    Tesat beteiligt sich am Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, Hi-FLY, um RF-Datenverbindungen auf die nächste Ebene zu bringen.
  • Gigabit-Konnektivität für die Internationale Raumstation

    Berlin, 26.04.2018: Auf der heutigen Pressekonferenz haben Airbus Defence and Space, das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-IKN) und Tesat-Spacecom ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel bekannt gegeben, die ISS mit einem hochkapazitiven Direct-to-Earth Laserkommunikationsterminal auszustatten.
  • Weltweit kleinstes Laser Communication Terminal von Tesat auf Kurs - CDR...

    Backnang, 12.04.2018: Tesat‘s Laser Communication Terminal für CubeSats, CubeL, ist auf Kurs nachdem das Critical Design Review (CDR) vor kurzem erfolgreich im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen durchgeführt wurde. Das war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu seiner Demonstrationsmission, die noch in diesem Jahr starten soll.
  • 10.000 Laserlinks zwischen Satelliten hergestellt

    Satellitenkommunikation erreicht neuen Höchststand Backnang, 11.04.2018: Tesat-Spacecom hat mittels seiner Laser Communication Terminals (LCT) 10.000 Verbindungen zwischen Satelliten hergestellt. Die Satelliten übertragen durch die LCTs von Tesat-Spacecom immense Datenmengen mit bis zu 1,8 Gb/s über Distanzen von 80.000 km im Orbit. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen auch deutlich kleinere LCTs für Direct-to-Earth-Anwendungen.
  • Tesat feiert 10 Jahre Laserkommunikation im All

    Backnang, 21.02.2018: Am heutigen Tag vor genau zehn Jahren, am 21. Februar 2008, hat eine Regierungskooperation zwischen den USA und Deutschland zur Errichtung eines Laserlinks zwischen zwei Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) Weltraumgeschichte geschrieben. Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X und der US-amerikanische Verteidigungssatellit NFIRE, beide ausgestattet mit Laserkommunikationsterminals (LCT) von Tesat-Spacecom, stellten an jenem Tag den ersten orbitalen Laserlink der Geschichte...
  • Evolutionsschritt: Das LCT135 lernt dazu

    Das LCT135 ist mit seiner nur 135 mm schmalen Apertur das kleinste Terminal in der geostationären Umlaufbahn und innerhalb des Europäischen Datenrelaissystems „SpaceDataHighway“ die treibende Kraft. Im Rahmen des ESA ScyLight-Programms hat Tesat-Spacecom nun den nächsten Evolutionsschritt für die bekannten GEO Laser Communications Terminals gestartet und weitere Funktionen entwickelt und implementiert. Neben anderen, neuen Funktionen wird die Datenrate des LCT135 auf bis zu 4 Gigabit pro...
  • Live: Launch von SES-14 und Al Yah 3

    Morgen, am 25. Januar, um 23:20 Uhr MEZ (Livestream startet um 22:05) startet eine Ariane 5 ECA in Richtung eines geostationären Transferorbit. Mit anbei: die beiden Satelliten SES-14 und Al Yah 3. Unabhängig davon, dass ein Raketenstart per se schon immer ein beeindruckendes Ereignis ist, sind wir immer besonders gespannt, wenn sich Equipment aus unserem Hause mit an Board befindet - wie diesmal zum Beispiel eine ganze Vielfalt an Ku- und Ka-Band IMUXen, OMUXen, Schaltern, Filtern und MPMs.
Sentinel-2A

Nachdem sich der erste von Airbus Defence and Space für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelte und gebaute Sentinel-2-Erdbeobachtungssatellit rund sechs Monate lang auf den Prüfstand hat stellen müssen, ist er jetzt fit für das Weltall.

Sentinel-2A wird die zweite dedizierte Satellitenmission sein, die im Rahmen des Copernicus-Programms gestartet wird. Copernicus ist ein operatives Gemeinschaftsvorhaben unter der Führung der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der ESA. Die Sentinels werden Fernerkundungsdaten des blauen Planeten für operative Schlüsseldienstleistungen im Bereich von Umwelt und Sicherheit zur Verfügung stellen.

1501xx Sentinel 2A fit2Sentinel-2 stellt den nächsten bedeutenden Meilenstein für die Fortführung des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus dar, an dessen Umsetzung Airbus Defence and Space federführend mitwirkt. Das Unternehmen ist Hauptauftragnehmer für fünf von sieben Sentinel-Missionen. Sentinel-2A ist auch mit einem Laserterminal von Tesat ausgestattet, das Daten im Rahmen des Europäischen Data Relay Systems EDRS zu geostationären Satelliten überträgt, die diese dann zum Boden senden. Dies gelang im November 2014 erstmalig, als Sentine-1A mit einem ähnlichen Terminal Daten an den Satelliten Alphasat übertragen hat.

In den Testanlagen der IABG in Ottobrunn bei München schickten die Airbus-Ingenieure Sentinel-2A über einen strengen „Hindernisparcours“, bei dem der Satellit lautstark über Lautsprecher „angefeuert“ (um die Schallbelastung beim Start zu simulieren) und gerüttelt und geschüttelt wurde (um die mechanischen Startbelastungen zu testen) und setzten ihn Hitze, Kälte und Vakuum aus (um die Umweltbedingungen im All zu simulieren). Auch das LCT wurde umfangreichen Tests unterzogen, darunter auch einem Trajektorien-Test, in dem die Pointing-Einheit des Terminals wie beim Einsatz im All geschwenkt wurde, so als ob sie sich auf einen geostationären EDRS-Satelliten ausrichtet.

Janice Patterson von der ESA sagte dazu: „Die optische Kommunikationsnutzlast ist sehr komplex und dieser erfolgreiche Test bestätigt uns in unserer Zusammenarbeit mit Tesat-Spacecom, die für das LCT und das Downlinksystem verantwortlich waren, sowie dem DLR, das zur Finanzierung beitrug und Airbus Defence und Space, die für Sentinel-2 federführend verantwortlich sind.“ 

Der rund 1,1 Tonnen schwere Satellit wird im April zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana) verschifft. Der Start des „Wächters“ mit einer Vega-Trägerrakete ist für Juni geplant. Sentinel-2A wird aus 786 Kilometern Höhe optische Bilder auf 13 Spektral-Kanälen mit einer Auflösung von 10, 20 oder 60 Metern bei einer Streifenbreite von 290 km – vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums – liefern. Diese Kombination ist in der Kategorie „optische Bilder“ noch nie da gewesen. Die Daten sollen vor allem in den Bereichen Landnutzung, Bodenversiegelung, Raumplanung, Feld- und Forstwirtschaft, Naturkatastrophen (Überflutungen, Waldbrände, Erdrutsche, Erosionen) und für humanitäre Hilfe genutzt werden. Umweltbeobachtungen in Küstenbereichen gehören ebenso zum Aufgabenspektrum wie Gletscher-, Eisund Schnee-Überwachung.

Mitte 2016 soll der baugleiche Sentinel-2B starten. Die beiden Satelliten werden die Erde in 100 Minuten umrunden und im Zusammenspiel die gesamte Landfläche unseres Planeten in weniger als fünf Tagen bildlich erfassen können.

IMAGE SOURCE: ESA (C.Wildner), ESA/ATG medialab