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  • Live: Launch von Sentinel-5P

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Ferienprogramm

Am Sommerferienprogramm bei Tesat nahmen in diesem Jahr insgesamt 86 Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren teil. Im Juli und August wurden vier Bastel-Vormittage veranstaltet, die unter dem Motto „Satelliten“ standen. Teilnehmen konnten sowohl Kinder von Tesat-Mitarbeitern als auch Kinder, die sich über das Ferienprogramm der Stadt Backnang beworben hatten.

Bianca Hallwachs und jeweils fünf freiwillige Helfer aus der Belegschaft betreuten die zwei Gruppen mit den jüngeren Kindern. Die 6-bis 8-Jährigen bauten und gestalteten ein eigenes Sonnensystem aus Styroporkugeln unterschiedlicher Größe. Das Thema für die 9- bis 11-Jährigen lautete „Erde an Satellit“: Hier wurde eine Weltkugel gebastelt und gestaltet, um die ein Satellit kreist. 

1509xx sommerferienprogramm2Außerdem konnten diese beiden Gruppen noch Kratzbilder mit Satellitenmotiven individuell gestalten und aus Papier und einer leeren Filmdose eine Rakete basteln, die dann zur Begeisterung der Kinder mit einem Brausetabletten-Antrieb gestartet wurde. Anschließend wurde demonstriert, wie man aus Schokostückchen, Sahne und Milch unter Zugabe von flüssigem Stickstoff Schokoladeneis „kocht“. Vor allem für die jüngeren Teilnehmer war dies das Highlight des Programms, aber auch die Betreuer freuten sich sehr über die willkommene Erfrischung. Anschließend fand noch eine kleine Info-Runde zum Thema „Satellitenkommunikation und Raketen“ mit Fragerunde, einem Anschauungsmodell und einem Kurzfilm statt.

Die „Großen“, d.h. die Gruppe der 12- bis 14-Jährigen, wurden von der Ausbildungsabteilung betreut und bauten einen Mikrosatelliten mit richtiger Funktion. Jedes Kind bekam einen Bausatz, den die Azubis selbst hergestellt hatten und der aus vielen kleinen Bauteilen und einem Bestückungsplan bestand.

Zunächst leiteten die Azubis die Kinder im Löten an, die dann ihre Platine entsprechend des Plans bestückten. Anschließend wurden diese mit dem Mikroskop einer visuellen Kontrolle und einem ersten elektrischen Test unterzogen. Wenn dieser für korrekt befunden wurde, konnte das Gehäuse zusammengelötet, die Solarpanels und die Platine eingebaut, die Anschlusskabel der Solarpanels mit der Platine verbunden und die Leuchtdiode (LED) eingesetzt werden. Wenn die Solarpannels beleuchtet werden, blitzt die LED nun sogar periodisch auf!

Nach erfolgreichem Bau wurden noch Umwelttests an den Satelliten durchgeführt. Die Satelliten wurden auf einem kleinen „Shaker“ befestigt, um einen Raketenstart zu simulieren. Ebenso wurden sie im Vakuum getestet und hierfür in eine gläserne Vakuumkammer gestellt. Nach erfolgreichen Tests unter „Raumfahrtbedingungen“ durften die Satelliten mit nach Hause genommen werden. Zuhause können die Kinder selber weitere Solarexperimente machen, denn dafür sind am Modellsatelliten schon Anschlusspunkte vorgesehen.

Wie man auf den Fotos sieht, waren alle mit Feuereifer und viel Freude dabei – sowohl Kinder als auch Betreuer. Bei den Betreuern möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz besonders für ihren tollen Einsatz bedanken.